Fünflinge gewinnen Wettbewerb Alaaf 4.0 – Sonderpreis für Paul Hahn!

Wir haben entschieden!!

Die dritte Runde von Alaaf 4.0, der jecken Talentsuche von NetAachen und dem Aachener Karnevalsverein ist offiziell beendet! Der Spaß geht jetzt allerdings erst los!

Aachen, 13. Dezember 2019. Nicht als Karnevalsband, aber mit einem guten Draht zum Öcher Fastelovvend, gehen die Fünflinge ganz neue Wege. Das A-Cappella-Männer-Ensemble aus Aachen, gegründet im August 2011, erweitert sein Repertoire und nimmt ab sofort neben Jazz, Pop und Funk auch das Thema Karneval ins Programm. Das gefiel der Jury von Alaaf 4.0 so gut, dass sie das Quintett zum Sieger des diesjährigen Innovationswettbewerbs machte. Anders als in den Vorjahren bleibt es aber nicht bei einem Gewinner: Erstmals vergab die Jury einen Sonderpreis.

„Mit den Fünflingen zeichnen wir innovative Musiker aus, die den Mut haben, mit ihrem vielseitigen Musikmix auch den Karneval zu erobern“, sagt Initiator und Jury-Mitglied Andreas Schneider. „Genau solche innovativen Künstler zu fördern, ist die Intention unseres Wettbewerbs“, so der Geschäftsführer von NetAachen weiter. Die fünf Sänger folgen auf die Eschweiler Band BOHEI, die gerade im Öcher Fastelovvend Fuß fasst und die 4.000 Euro Gewinn aus „Alaaf 4.0“ direkt genutzt hat, um im Studio neue Songs zu produzieren. Ganz unbekannt ist den neuen Alaaf 4.0-Siegern das karnevalistische Terrain nicht: Tenor Udo Dohlen war jahrelang Frontmann der Öcher Straßenkarnevalskapelle Arschpopeng, die ab 2002 mit Songs wie „Die Futt des Monats“ oder „Popeng Polka“ von sich reden machte. Auch Luc Nelissen ist als Bass kein Unbekannter in der Öcher Musik- und Kulturszene, er arbeitet nebenher am DAS DA THEATER sowie als Dozent an der Musikschule der Stadt Aachen. Mit dabei sind ebenso die weiteren Tenöre Michael von der Weiden und Thomas Spiekermann sowie Bariton Olaf Korr. Der Inhaber einer Aachener Tischlerei hat noch ein anderes Hobby: Er ist Obermeister der Tischler-Innung Aachen.

Sonderpreis für den Nachwuchs

Paul Hahn ist nicht nur Kinderkommandant des Oecher Storm, der Ex-Märchenprinz aus dem Jahr 2016 hat auch ein enormes Gesangstalent. Schon in seiner Märchenprinzenzeit war abzusehen, dass er für die Bühne geboren ist. Der Pius-Schüler, der gerne Fußball spielt und im Aachener Domchor singt, wird von der Jury mit einem in der Form eigentlich gar nicht vorgesehenen Sonderpreis für die Nachwuchsförderung ausgezeichnet. Andreas Schneider: „Pauls Freude und Ausstrahlung haben uns direkt begeistert. Da haben wir spontan entschieden, diesen mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis zu vergeben, um einen Beitrag zur Weiterentwicklung seines Bühnentalents zu leisten."

Bernd Schaefer, Kommandant des Oecher Storm, freut sich über die Anerkennung seines Schützlings: „Wir sind der Überzeugung, dass Paul ein echtes Öcher Talent ist und er uns Öchern in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch viel Freude bereiten kann. Seine Förderung ist daher eine gute Investition in die Zukunft unseres Brauchtums.“ Auch AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil ist mit den Siegern sehr zufrieden und sieht das Wettbewerbsformat bestätigt: „Die Vielzahl an tollen Einsendungen hat uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber genau so soll es ja auch sein. Mit den Fünflingen haben wir eine Gruppe gefunden, auf die sich das Publikum der Prinzenproklamation sehr freuen kann.“ Und nicht nur das. Neben der Proklamation am 4. Januar, wo die Sieger von Alaaf 4.0 traditionell auftreten, wurden die Fünflinge auch schon für die Festsitzung Orden wider den tierischen Ernst gebucht.

In diesem Sinne: Oche Alaaf!

Aachen, 11. Dezember 2018. Karneval in der Region Aachen, das bedeutet jede Menge Spaß, Freundschaft, bunte Ideen und „BOHEI“! So nämlich heißen die Sieger des diesjährigen Innovationswettbewerbs Alaaf 4.0 von AKV und NetAachen. Eine Band, die gerne viel Tamtam und großes Trara macht – „Bohei“ eben. Und genau das machen die fünf Jungs aus Eschweiler so gut, dass sie die Jury von Alaaf 4.0 vollends überzeugen konnten.

„Ich freue mich auf diese junge Band aus der Städteregion, die frische Töne in den Aachener Karneval bringen wird“, sagt Initiator und Jury-Mitglied Andreas Schneider. „Das Preisgeld soll ihnen Ansporn sein, auf eigene Musik und Texte zu setzen und die Nähe zu Aachen für sich zu nutzen“, so der Geschäftsführer von NetAachen weiter.

 Schon seit Kindertagen versessen auf Musik und Karneval, startete die junge Band nach ihrer Gründung 2016 zunächst mit Songs von Bands wie Kasalla oder Cat Ballou. Mit Coverversionen alleine wollten sich Tobias Horst, Florian Offer, Max Priese, Christian Deutz und Alex Heinrich aber nicht zufrieden geben. Deshalb haben die Jungs aus der Indestadt schnell begonnen, eigene Stücke zu komponieren, um die Menschen auch mit ihrer eigenen Musik zu begeistern. Und genau dabei soll ihnen das Preisgeld von 4.000 €, das der Gewinn von Alaaf 4.0 einbringt, helfen.

 „‚BOHEI‘, das sind fünf junge, hoch motivierte Jungs mit großer Lust auf Karnevalsmusik“, sagt AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil. „Wir freuen uns riesig darauf, sie am 5. Januar bei der Prinzenproklamation auf unserer Bühne im Eurogress zu sehen.“ Da nämlich wird die Siegerband zur Belohnung ihren ersten großen Auftritt in der Kaiserstadt haben und auf die Vorjahressiegerinnen „Night Wiever“ aus Aachen folgen. Die denken auch jetzt noch gerne an diesen Tag zurück: „Das war ein super Erlebnis für uns. Wir zehren noch heute davon und das ist auch ein Motor für uns, einfach weiterzumachen“, erinnert sich Bandmitglied Dagmar Spiertz. 

Christian Deutz von „BOHEI“ freut sich riesig: „Wir sind überwältigt, dass wir als Band aus der Städteregion jetzt auch in Aachen die Chance ergreifen und die Bühne rocken können. Vielen Dank an NetAachen und den AKV!“ Genau das ist die Intention des Wettbewerbs: „‚Alaaf 4.0‘ soll ein Sprungbrett sein für diejenigen, die sich trauen und Lust haben, die Öcher Jecken zu begeistern“, sagt Andreas Schneider. „Wir wollen etablierte und neue Künstler mit neuen Inhalten nachhaltig für den Karneval gewinnen und sie für die Zukunft stark machen.“

Unter zahlreichen Einsendungen – die Bewerbervideos von Künstlerinnen, Künstlern und Gruppen aller Art durften bis zu 2:30 Minuten lang sein – hatte „BOHEI“ sich letztlich durchgesetzt. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt: Ob Musik oder Tanz, ob Bauch- oder Büttenrede, Artistik oder Slapstick – die Jury, bestehend aus Vertretern von AKV, NetAachen und Innovationsscout Rolf Gerrards, durfte sich über eine breite Palette toller Einsendungen freuen. 

Nach der Prinzenproklamation werden alle eingesendeten Videos auf der Website www.alaaf40.de veröffentlicht, wo auch bereits die Einsendungen aus dem Vorjahr zu sehen sind. Für Teilnehmer ist das die perfekte Plattform, auf sich aufmerksam zu machen und gebucht zu werden. Die Jungs von „BOHEI“ wollen ihre Chance nutzen und freuen sich schon jetzt auf den 5. Januar 2019, wenn sie vor über 1.300 Öcher Jecken im Saal auftreten und womöglich noch Zehntausende auf Facebook und You Tube überzeugen können, wo die Proklamation wieder live übertragen wird.

 

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